ARGAS-PDR.DE - SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG

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Stechend- / beißende Schädlinge

Es gibt aber auch „Schädlingsbefall“ durch Flöhe, Bettwanzen (cimex lectularius) / Schwalbenwanzen (oeciacus hirundinis), verschiedene Lausarten, Milben, Taubenzecken (argas reflexus), Hühnerzecke (argas persicus), Schildzecke (ixodes ricinus = Holzbock, verantwortlich für Borreliose und FSME = Frühsommer-Meningoenzephalitis), welche sich an Mensch und Tier zu schaffen machen.

Einige dieser „Schädlinge“, welche als Parasiten bezeichnet werden, sind oft auch als Hygieneschädlinge bekannt.

Diese Tiere sind in keinster Weise mit einem Hygienemangel in Verbindung zu bringen.
Der Grund, warum sie sich gern in die Nähe von Mensch oder Tier begeben, ist der, weil sie sich von Blut ernähren, welches auch für die Entwicklung benötigt wird.

Sie führen bei manchen nicht selten zu einer extrem psychischen und physischen Belastung.
Man wird sie nicht so leicht los, wie ein paar Fliegen oder Mücken im Haus. Nach wie vor ist in der Bevölkerung die Meinung verbreitet, dass solche Parasiten (Schädlinge) die Ursache von Unsauberkeit sind.

Dem ist nicht so!

Aufgrund dieser falschen Ansicht mögen sich viele niemandem anvertrauen und dem eigentlichen Problem werden sie zudem nicht Herr.

Flöhe / Bettwanzen oder Schwalbenwanzen

Im gewerblichen Bereich wie Krankenhäuser, Hotels, Pensionen, Gemeinschaftsunterkünften usw. kann ein Befall von Bettwanzen oder Flöhen darüber hinaus oft zu erheblichem wirtschaftlichem Schaden führen. Bettwanzen sind zwar (noch) keine Krankheitsüberträger aber dennoch „Schädlinge“ der übelsten Sorte.

Die hinterhältige Lebens- und Ernährungsweise dieser Zeitgenossen sind Kriterien, weshalb sie ein Laie ohne geübten Blick nicht unter Kontrolle hat.

Bettwanze mit Larven verschiedener Stadien und Eiern Bettwanzen und ihre Ausscheidungen
Bettwanzen mit sichtbarem Stechrüssel Bettwanzen in einem Bettgestell

Sie kriechen hervor während sie schlafen und stechen zu. Dabei geben sie ein Sekret ab, damit ihr Blut nicht gerinnt und sie den Stich nicht bemerken. Nach etwa 15 min verschwindet sie wieder in den nächsten Spalt.
Der Grund, warum sie nicht sofort bemerkt werden, ist der, dass sie lange in ihren Verstecken bleiben, weil sie nicht jeden Tag „speisen“ müssen. Sie benötigen in etwa 1x pro Woche Nahrung.

Kindergärten und Schulen müssen geschlossen werden oder stehen nur eingeschränkt zur Verfügung. Hotelzimmer können nicht genutzt oder vermietet werden, weil sich permanent Gäste beschweren. Rufschädigung und Imageverlust sind die Folge. Im schlimmsten Fall Schadenersatzklagen.

Taubenzecken (argas reflexus)

Diese Tiere gehören zu den Spinnentieren.
Sie sind oftmals in Dachstühlen vorhanden, wo sich zuvor über Monate oder Jahre Tauben aufgehalten haben. Nachdem die Tauben „ausgeflogen“ sind, bleibt aber der Unrat wie Kot zurück. Und das teilweise in Mengen, welche zig Zentner übersteigen können. Wird nun der Dachbereich zu Wohnraum umgebaut, ist selten gewährleistet, dass der vorhandene Taubenkot vollständig beseitigt wurde.

Taubenzecken verweilen in diesem Unrat und können weit über ein halbes Jahrzehnt hinaus hungern. Wird der neue Wohnraum bezogen, gehen die Zecken auf Wirtssuche und dringen in den Wohnraum ein. Nur dann ist es meistens zu spät, die Wohnungen sind bereits neu saniert. Und bewohnt. Um an die Zecken heran zu kommen, muss oft sämtliche Verkleidung bzw. der Innenausbau wieder entfernt werden.

Das kostet entweder Unsummen Geld oder eine Bekämpfung ist so gut wie unmöglich.

Taubenzecken
Taubenzecken (argas reflexus)

Deshalb ist dringend zu raten, Vor Beginn des Ausbaus den Dachbereich auf Zeckenbefall überprüfen zu lassen.

Lesen sie dazu auch das Infoschreiben PDF-Icon (PDF-Datei 19 KB) bzgl. Taubenzecken vom „Landesamt für Arbeits-u.Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin“.

Durch langjährige Erfahrungen in der Schädlingsbekämpfung haben wir diese Probleme erkannt und uns deshalb in Sachen Bettwanzen, Flöhe bzw. Parasiten etc. spezialisiert, da eine erfolgreiche Bekämpfung insbesondere solcher Zeitgenossen sehr viel Erfahrung fordert.

Bei der Bekämpfung von Bettwanzen oder Zecken muss nicht nur Fachwissen bzgl. des Tieres erforderlich sein. Es müssen auch finanzielle Verluste, welche bei Nichtnutzung von Zimmern, Apartments und zu vermietende Wohneinheiten entstehen können, Berücksichtigung finden. Diese könnten u. U. bei falscher Einschätzung, Vorgehensweise mehrere 1000 Euro betragen.
Diese gilt es so gering wie möglich zu halten oder gar auszuschließen. Hierbei steht zunächst einmal die Aufklärung und Beratung im Vordergrund, danach die Bekämpfungsmaßnahme.

Erst wenn so ein Problem vorhanden ist, merkt man, wie stark auch die Lebensqualität beeinträchtigt wird!

Wir stellen sie ihnen wieder her.

Läuse

Bei Läusen ist eine Bekämpfung im Sinne des Schädlingsbekämpfers nicht erforderlich.

Zum einen sind Läuse abseits des Wirtes nur einige Stunden überlebensfähig und halten sich deshalb kaum an Bekleidung auf und solche, welche sich am Wirt befinden, dürfen nur von einem Arzt (und Tierarzt) behandelt werden.

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